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Wieder einmal hatten wir „Wetterglück“

Am 22.02.2020 gegen 13:30 Uhr ging es los, der Nellkensamstagszug startete.

Wie schon in den Jahren zuvor hat wohl der KGK eine sehr guten Draht nach

oben zu Petrus. Es war zwar etwas windig doch über den ganzen Weg war es 

trocken. Die Tomaten hatten in diesem Jahr sogar ein paar „Kirschtomaten“ mit dabei,

die in den kommenden Jahren evtl. zu großen Tomaten heranwachsen, und alle hatten

wieder sehr viel Spaß.

Der Höhepunkt der 5. Jahreszeit

Gefühlt ist Weihnachten erst gerade vorbei und wir sich eben erst

in das neue Jahr gestartet,  schon erreicht die 5. Jahreszeit ihren

Höhepunkt mit den Umzügen im Straßenkarneval. Auch die Old

Friends sind wieder mit dabei, wir ziehen beim Nelkensamstagszug

in Moers mit ( Startnummer 6). Wer möchte kann uns ja, bei hoffentlich 

schönem Wetter, besuchen kommen. Der Zug startet am 22.02.2020 um

13:30 Uhr in Hocheide.

Nelkensamstag in Moers

Man kann es nur so sagen, Petrus ist ein Moerser. 

Wieder einmal hatten wir bei super Wetter mit etwas

Sonnenschein viel Spaß beim Nelkensamstagszug von

Homberg nach Moers. Selbst eine unserer jüngsten Tomaten,

Ben Tiergrath, hat  viel Spaß gehabt wie er in einer Hausaufgabe

für die Schule beschreibt.

 

Er schreibt: „Ich bin mit gelaufen und als

Tomate gegangen. Und am Ende auch noch

Bonbons gefangen“. Auf dem Bild seht ihr oben

unsere rollende Tomate, links ist Ben und rechts

der Gärtner.

Der Nelkensamstagszug war ihre Wiege

Die „Old-Friends-Vennikel“ haben sich vor 20 Jahren nach dem Nelkensamstagszug in Moers gegründet. Damals schlossen sich die Mitglieder als „Vennikler Tomätsche“ zusammen – eine Gruppe von Freunden und Nachbarn, die als Tomaten verkleidet beim Karnevalszug in Moers mitzogen. Kurz darauf gründeten sie den Heimatverein „Old-Friends-Vennikel“, der über den Karneval hinaus verschiedene Aktionen initiierte. Foto: Old-Friends-Vennikel

(ein Artikel aus dem Wochenmagazin Moers vom 07.02.2018)

 Sie feiern zusammen runde Geburtstage und Hochzeiten, machen Ausflüge in die Niederlande, nach Kloster-Kamp und sogar eine Flosstour auf der Niers. Ihre Verbundenheit als Heimatverein beschlossen die „Old-Friends-Vennikel“ allerdings zum wohl markantesten Feieranlass rheinischer Kultur: dem Karneval.
Als knallrote Tomaten verkleidet, lief die Truppe aus Nachbarn und Freunden vor etwas mehr als 20 Jahren unter dem Namen „Vennikler Tomätsche“ auf dem Nelkensamstagszug von Duisburg-Homberg nach Moers mit. Die Stimmung war prächtig, die Gesellschaft vertraut und eine Idee geboren: die Gründung der Old-Friends-Vennikel. Der Verein feierte im vergangenen Jahr sein 20-jähriges Bestehen.

Weil bei Nachbar Jürgen Heiner vor 20 Jahren die Bauarbeiten an seinem Haus stattfanden, hielt die Gemeinschaft die Gründungszeremonie standesgemäß in der Neubaugarage des Moersers ab. Seitdem veranstaltet die Gruppe als eingetragener Verein Theateraufführungen, Gesangseinlagen und Tanzdarbietungen bei verschiedenen Anlässen. „Bei einem 60. Geburtstag haben wir unlängst einen Rollatoren-Tanz aufgeführt“, erinnert sich Gabriele Herter, die mit Ehemann Wolfgang zu den Gründungsmitgliedern zählt. „Wenn wir als Vennikler Tomätsche beim Karnevalszug mitlaufen, werden wir von Leuten erkannt und angesprochen“. Kein Wunder: Bis auf zweimal lief das rote Gemüse in ihren selbstgemachten Tomatenkostümen seit ihrer Gründung bei jedem Nelkensamstagszug mit und verteilten Kamelle.

Inzwischen sind rund 20 Nachbarn und Freunde im Verein – teilweise gehört sogar der Nachwuchs des Nachwuchses bereits zu den Old-Friends-Vennikel. „Die meisten Mitglieder kommen aus Vennikel und Umgebung“ erzählt Herter. Den Heimatverein zeichnet sein Zusammenhalt aus. Besonders dann, wenn er etwa durch Krankheit Freunde aus seiner Mitte verliert. „Freundschaften bestehen nicht nur aus guten Zeiten, wir sind daher immer füreinander da und fangen uns auch mal gegenseitig auf“, sagt Herter. Es würden allerdings auch neue Mitglieder aus dem engeren Freundeskreis in Vennikel dazustoßen. So wuchs der durch Spenden und Jahresmitgliedsbeiträgen finanzierte Verein allein im letzten Jahr um drei neue Old-Friends.

Von David Weierstahl